Zusammen auf der Zielgeraden:
Vanessa Low und Klenke Medizintechnik

Ausnahmetalent. Ausnahmeprodukte.

Außergewöhnliche Kämpfernaturen wie die paralympische Weltmeisterin im Weitsprung Vanessa Low unterstützen und fördern wir tatkräftig, um ihr auch zukünftig jeden Weg eröffnen zu können.

Engagement, Ehrgeiz und der Wille, ganz an die Spitze zu kommen, begleiteten die junge Sportlerin auf ihrem Weg zu den internationalen Weltmeisterschaften. Diese Eigenschaften findet man jedoch nicht nur auf dem Sportplatz – sie lassen sich auch in unserer Firmenphilosophie wiederfinden. Wir haben uns als oberstes Ziel gesetzt Ihre Geschäftsprozesse individuell und effektiv zu unterstützen und Ihnen wo es geht mit vollem Engagement unter die Arme zu greifen. Dabei stehen das gegenseitige Vertrauen und Ihre individuellen Wünsche bei uns an erster Stelle. Mit Klenke Medizintechnik befindet sich also nicht nur Vanessa Low auf der Zielgeraden, sondern auch Ihre Praxis.

Vanessa Low wird am 17. Juli 1990 in Ratzeburg (Schleswig- Holstein) geboren. Schon früh entdeckt sie ihre ganz individuelle Leidenschaft für den Sport und begeistert sich vor allem für Langstreckenläufe, Handball und Snowboarden. Als Vanessa Low gerade 15 Jahre alt ist, scheint es, als wolle das Schicksal ihr ein Strich durch die Rechnung machen: Aufgrund eines Gedränges am Bahnsteig wird das junge Mädchen auf die Bahngleise gestoßen und verliert dabei beide Beine. An den Unfallablauf selbst erinnert sich Vanessa Low nicht, da sie insgesamt zwei Monate im Koma lag und eine Gedächtnislücke von fünf Monaten erlitt. Familie und Freunde standen ihr in dieser schweren Zeit bei und halfen ihr Schritt für Schritt wieder auf die Beine. „Ich kann eh nichts mehr daran ändern“, sagt sie und sieht positiv in die Zukunft.

Im Krankenhaus trifft die junge Frau einen wichtigen Entschluss: Sie entscheidet sich für eine Sportart, die auch mit einer Behinderung international gut ausführbar ist. Kurz nach dem Klinikaufenthalt bekommt Vanessa Low ihre Beinprothesen, die ihr Anfangs ihr Leben schwer machten. „Die Dinger sehen ja sehr technisch aus und man denkt, die funktionieren einfach. Man legt sie an und geht los. Da ist man schon enttäuscht, wenn man einsteigt und gleich fünf Mal auf die Nase fällt.“ Trotz all den anfänglichen Schwierigkeiten gibt die junge Frau nicht auf und hält an ihrem Sportlertraum fest.

Zwei Jahre lang besucht sie fünf bis sechs Mal pro Woche eine Gehschule. Es ist ein langer und harter Weg nach oben, doch der Ehrgeiz gibt ihr Kraft. Hinfallen, wieder aufstehen, weitermachen: Eine Kämpfernatur. Den Spaß am Training kann ihr die Behinderung auch nicht nehmen und somit ist es für sie heute im Alltag mit den Prothesen unproblematisch. Natürlich gibt es immer wieder Phasen des Zweifels, die sie aber nach und nach von sich abschütteln kann. Somit steht ihr nichts mehr im Weg, um eine der erfolgreichsten paralympischen Sportlerinnen mit zwei Beinprothesen zu werden. „Der Sport hat mir das Leben gerettet“, sagt sie heute selbst in Gedanken an ihre Vergangenheit und ist ganz besonders stolz auf ihre Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. „Ich würde nichts ändern wollen, weil ich sonst nicht da wäre, wo ich jetzt bin.“, antwortet sie auf die Frage, ob sie sich ihre Beine zurück wünscht. Mit dieser ganz außergewöhnlichen Akzeptanz für ihre Lebenssituation beflügelt sie viele Menschen mit oder ohne Behinderung weiter für ihre Träume und Wünsche zu kämpfen und daran festzuhalten.

Erfolge

Paralympics 2016
1x Gold (Weitsprung)
1x Silber (100m-Lauf)

IPC-Weltmeisterschaften
1x Gold (Weitsprung, 2015)
1x Silber (100m-Lauf, 2015)
3x Bronze (100m-Lauf 2011, Weitsprung und 100m-Lauf 2013)

IPC-Europameisterschaften
2x Gold im Weitsprung (2014 und 2016)
2x Silber im 100m-Lauf (2014 und 2016)

IWAS World Games
1x Gold im Weitsprung (2009)
1x Silber im 100m-Lauf (2009)

IWAS World Junior Games
3x Gold (2010 im Weitsprung und 200m-Lauf, 2011 im Weitsprung)
1x Silber (2011 im 100m-Lauf)
2x Bronze (2010 im 100m-Lauf, 2011 im 200m-Lauf)